COMBATing Breast Cancer-Konferenz 2009
Pressemitteilung
Am 13. und 14. November 2009 findet die zweite „Conference on molecular Basics and
therapeutic Implications in Breast Cancer“ (COMBATing Breast Cancer) statt.
„COMBATing Breast Cancer”-Konferenz in Brühl (bei Köln)
Am 13. und 14. November 2009 findet die zweite „Conference on molecular Basics and
therapeutic Implications in Breast Cancer“ (COMBATing Breast Cancer) statt.
Köln, 13.11.2009
am 13. und 14.11.2009 findet in Brühl bei Köln die 2.COMBATing Breast Cancer Konferenz
statt. Inhaltlich wird sie vom Grundgedanken getragen, dass die Therapie des
Mammakarzinoms zunehmend molekularer wird, und dadurch die Nachfrage nach einer
Plattform zum Informationsaustausch wächst, denn nur wer die molekularen
Zusammenhänge versteht, kann auch die entsprechenden zielgerichteten Therapien optimal
einsetzen. Dies bietet die COMBATing Breast Cancer Konferenz.
Diese hochrangige Veranstaltung fand erstmals 2008 statt. Sie wurde initiiert von den
Brustkrebsspezialisten Prof. Dr. med. Nadia Harbeck (Leiterin des Brustzentrums Köln /
Frechen, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums
Köln), Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Kaufmann (Direktor der Klinik für Gynäkologie und
Geburtshilfe an der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main) und Privatdozent Dr.
med. Achim Rody (Oberarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der J.W.
Goethe-Universität in Frankfurt am Main). Bereits im ersten Jahr fand diese Konferenz große
Anerkennung, so dass sie in 2009 bereits international aufgestellt ist und in Kooperation mit
der Österreichischen Gesellschaft für Senologie und der Schweizerischen
Arbeitsgemeinschaft für klinische Krebsforschung durchgeführt wird. Die Konferenz wird
zudem von sämtlichen Studiengruppen und senologischen Gesellschaften durch ihr
Engagement im Scientific Committee unterstützt.
Die Aktualisierung des Wissensstandes um die molekularen Ursachen und
pathophysiologischen Zusammenhänge um die Entstehung und den Verlauf von Brustkrebs
nimmt für alle Beteiligten einen wichtigen Stellenwert ein. Da die Entwicklung und
Anwendung neuer Substanzen in der Therapie des Mammakarzinoms molekulare
Grundkenntnisse voraussetzt, ist das Ziel der 2. Conference on molecular Basics and
therapeutic Implications in Breast Cancer“ (COMBATing Breast Cancer) für eine
Aktualisierung dieser Kenntnisse zu sorgen. Dabei darf molekulares Wissen nicht das Privileg
des Grundlagenforschers sein, sondern auch der niedergelassene Arzt muss, wenn er
Wirkung und Nebenwirkungen dieser neuen molekularen Substanzen verstehen will,
regelmäßig seinen Kenntnisstand aktualisieren. Allerdings hat dieser zunehmende
wissenschaftliche Fortschritt auch seinen Preis, denn die Forschung auf diesem Gebiet ist
kosten- und personalintensiv. Dies ist in Zeiten knapper Kassen ein wichtiges Thema, das
auch Gegenstand einer Round-Table-Diskussion mit Vertretern aus Politik, Kostenträgern
und Patientinnenselbsthilfe, sowie Wissenschaftlern und Finanziers von Forschungsvorhaben
sein wird.
Wie der Wissenschaftsstandort Deutschland unter dem Hintergrund abnehmender
medizinischer Promotionen und Habilitationen, somit auch sinkendem Interesse an
wissenschaftlichen Fragestellungen und ungünstigen Perspektiven für den
wissenschaftlichen Nachwuchs, zu stärken ist, soll erörtert werden. Diese doch eher
ernüchternden Fakten müssen auch unter dem Aspekt gesehen werden, dass die
amerikanische Food and Drug Administration 2006 als erste und wichtigste Priorität die
Entwicklung neuer Biomarker dargelegt hat. Freistellungen für Forschung im eigenen
Institut/ Klinik oder gar im Ausland sind aufgrund der dünnen Personaldecke oftmals nicht
möglich, zumal finanzielle Einbußen damit verbunden sind.
Für die diesjährige Keynote Lecture konnte der belgische Wissenschaftler Christos Sotiriou
(Jules Bordet Institute, Brüssel, Belgien) gewonnen werden, einem der weltweit
renommiertesten translationalen Forscher. Er wird dabei seine Sichtweise, wie translationale
Forschungsansätze rasch in die klinische Anwendung überführt werden können, darlegen.
Der mit 2.500 € dotierte COMBAT-Award wird in diesem Jahr an Frau Dr. med. Cornelia
Liedtke von der Universitätsfrauenklinik Münster verliehen. Sie hat in zahlreichen Arbeiten
biologisch-klinische Eigenschaften des sogenannten „triple-negativen“ Mammakarzinoms
beleuchtet und hochrangig publiziert.
Für weitere Informationen:
Stefanie Hildebrandt
GBG Forschungs GmbH
Martin-Behaim-Str. 12
63263 Neu-Isenburg
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel. 06102 / 7480-420
Pressemitteilung
Zweite
Zweite „COMBATing Breast Cancer”-Konferenz in Brühl (bei Köln)

